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Ist Muhammad der letzte Prophet?

Einordnung der Perspektiven

  • Koranischer Wortlaut: ausdrücklich genannte Verse und ihr unmittelbarer Textbezug.
  • Ahmadiyya-Position: die in der Analyse beschriebene Selbstauslegung der Ahmadiyya.
  • Position von Ghamidi: die gesondert gekennzeichnete Auslegung von Dr. Javed Ahmad Ghamidi.
  • Redaktionelle Bewertung: Schlussfolgerungen der Website; sie sind als theologische Einordnung und nicht als neutraler Wortlaut zu lesen.
### Koranischer Befund

Sure 33:40 bezeichnet Muhammad als Gesandten Gottes und als „Siegel der Propheten“ (khātam an-nabiyyīn). Im normalen Sprachgebrauch des Verses schließt dieses Siegel die Reihe der Propheten ab. Der Koran stellt nach Muhammad keinen weiteren Propheten in Aussicht.

### Einordnung

Sure 4:69 verspricht den Gehorsamen Gemeinschaft mit den Propheten, Wahrhaftigen, Zeugen und Rechtschaffenen. Der Vers beschreibt die Gemeinschaft und den Lohn im Jenseits; er ernennt niemanden zu einem neuen Propheten. Auch Dr. Javed Ahmad Ghamidis Auslegung versteht das Prophetentum mit Muhammad als abgeschlossen.

### Fazit

Nach dem koranischen Gesamtbefund ist Muhammad der letzte Prophet. Religiöse Erneuerung, Gelehrsamkeit und Gottesnähe bleiben möglich, begründen aber kein neues Prophetenamt.

Verwendete Quellen

  • Koran al Karim – Sure 33:40 und Sure 4:69
  • Dr. Javed Ahmad Ghamidi – Al-Mizan (Koran-Exegese & Systematische Theologie) Seite 45